Seltene Spinnen gefunden ..

darunter ein Erstfund für Niedersachsen!

 

Außer den Schmetterlingen und vielleicht noch den Libellen haben Insekten keine besonders große Anhängerschaft. Bei den Spinnen sieht das noch weit trauriger aus, oft als eklig oder gruselig empfunden, werden sie wohl am häufigsten von allen Krabbeltieren verfolgt, erschlagen und sonstwie ins Jenseits befördert.

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Gepanzerte Schönheiten – die Welt der Käfer

Sie gehören zu den Insekten und sind die artenreichste Tiergruppe mit sagenhaften 350.000 Arten weltweit, wobei immer noch fast täglich neue Arten entdeckt werden. Bei uns in Mitteleuropa sind es immerhin noch ca. 8.000 Spezies, die uns auf Schritt und Tritt begegnen können. Die kleinsten Käfer messen gerade einen halben Millimeter und sind mit bloßen Auge kaum zu sehen, unser größter einheimischer, der Hirschkäfer, ist mit bis zu siebeneinhalb Zentimetern hundertfünfzig Mal so groß und beinahe schon furchteinflößend.

 

Der hübsche Augenfleck-Marienkäfer ist leicht an den gelblichen bis fast weißen Höfen rund um die schwarzen Punkte zu erkennen.

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Das „Vorwitzchen“ - eine botanische Kostbarkeit

Der erste Farbtupfer des Frühlings ist auch bei uns noch heimisch

 

Zieht man auf der Landkarte eine Linie vom Jadebusen im Norden bis zum Rheinfall bei Schaffhausen, so wird man links oder besser westlich davon kein Leberblümchen (Hepatica nobilis) finden. Die Vorkommen in Deutschland liegen östlich dieser Linie.

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Nachkommen der Weberin

Trochosa ruricola
Trochosa ruricola

Sie gehören zu den meistgehassten, meistgefürchteten, zertretenen, erschlagenen oder sonstwie ins Jenseits beförderten Mitgeschöpfen. Sie sind erfolgreiche Jäger, schlaue Fallensteller, geniale Baumeister, fürsorgliche Mütter; ihr Beitrag zur Reduzierung sechsbeiniger Plagegeister ist nicht einmal annähernd zu schätzen. Darüber hinaus sind viele von ihnen auch noch grazile Schönheiten, allerdings, das sei zugegeben, bei Betrachtung durch ein Vergrößerungsglas durchaus keine Kuscheltiere. Gefährlich ist keine einzige der etwa 1000 Arten, die in unseren Breiten heimisch sind: Es geht um Spinnen.

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Naturfotografie mit Superzoom-Bridgekameras

 

 

 Die "Mini-Riesen" in der naturfotografischen Praxis

 

Naturbeobachtung als Hobby ist recht günstig – ein gutes Fernglas, eine Lupe, gute Bestimmungsliteratur, das genügt oft schon. Die Glücklichsten unter uns verlassen sich aber auch nur auf Augen, Nase, Ohren und Tastsinn.

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Von Akelei bis Zitronenfalter – Artenvielfalt pur!

Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris s.str.)
Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris s.str.)

 

 

Ganz in der Nähe von Goslar können wir eine kleine Zeitreise machen, und zwar in die Vergangenheit. ...............................................

Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

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Schmetterlinge - Entdecken und Verstehen

Unter diesem Titel ist im Kosmos-Verlag ein neuer Schmetterlingsführer erschienen.

Der Autor Rainer Ulrich hat seine 50 Jahre langen Erfahrungen auf 176 Seiten einfließen lassen. Das Buch soll Naturfreunde dazu animieren, sich intensiv mit der faszinierenden Welt der heimischen Tagschmetterlinge (die Widderchen sind mit dabei!) zu befassen und sie zu erleben.

Kurz: sich in die Schmetterlinge zu verlieben – und sie deshalb zu schützen.

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Fliegende Edelsteine brauchen Ihre Hilfe!

"Hört mal her!"
"Hört mal her!"

Niemand, der ihn je gesehen hat, wird bestreiten, dass der Eisvogel zu den schönsten und eindrucksvollsten Vögeln unserer heimischen Vogelwelt gehört. Seine leuchtend rote Brust, die stahlblauen Flügel, der kräftige Schnabel und der leuchtende hellblaue Streifen auf dem Rücken sind so markant, dass ein Dichter ihn sogar als „Fliegenden Edelstein“ bezeichnete. Er wirkt so exotisch, dass man zunächst bezweifelt, ob er überhaupt zu unserer heimischen Vogelwelt gehört. Tatsächlich ist er der einzige Vertreter der Familie der Kingfisher, der Königsfischer, in Mitteleuropa. Seine Verwandten leben ausschließlich in wärmeren Gefilden.

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Das Manns-Knabenkraut (Orchis mascula)

Eine „stattliche Schönheit“ unserer Flora

Viele Menschen wissen gar nicht, dass es in unserer heimischen Natur wildwachsende Orchideen gibt. Sie bringen diese Pflanzenfamilie eher mit Gewächshäusern oder tropischen Regenwäldern in Verbindung. Dabei gibt es in Deutschland über 50 Arten dieser faszinierenden, dabei seltsamen und teilweise noch immer geheimnisvollen Pflanzen. Eine der ersten, deren Blüten schon im Mai zu bewundern sind, ist das Stattliche oder Manns-Knabenkraut (Orchis mascula).

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Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Sie ist eine Schönheit mit ihren leuchtend purpurfarbenen bis violetten, großen Blüten.

Küchenschelle Foto: R. Schulz
Küchenschelle Foto: R. Schulz

Dottergelbe, in dichtem Büschel stehende Staubblätter kontrastieren reizvoll zu den dunklen Kronblättern. Zudem ist die gesamte Pflanze mit einem feinen, dichten Flaum bedeckt, der ihr fast etwas Trollhaftes gibt. Die Rede ist von der Gewöhnlichen Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), einem wirklichen Juwel unserer heimischen Flora. Das beste daran aber ist, dass wir sie (wohlgemerkt: als große Seltenheit) auch im Landkreis Goslar finden.

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Glückliche Grasfrösche!?

Einer der Mitbewohner auf unserem Planeten hat ein Problem: der Grasfrosch.

Eigentlich war er immer ein Allerweltstier, im Frühjahr zur Paarungszeit in fast jedem Tümpel anzutreffen. In den letzten Jahrzehnten allerdings ist ein starker Rückgang zu verzeichnen; am Nordharzrand ist der Grasfrosch in den letzten vier, fünf Jahren erschreckend selten geworden. Um so überraschender ist die Beobachtung, die die Naturschützer von der Natur- und Umwelthilfe Goslar e. V. in den letzten Tagen machten. Im vom Verein renaturierten Quellwiesenlebensraum am Nordberg (Reinbachbiotop) fanden sie buchstäblich Tausende der glitschigen Nützlichkeiten.

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Europäische Spinne des Jahres 2015

Die Zartspinne Anyphaena accentuata (Vierfleck-Zartspinne) ist europäische Spinne des Jahres 2015.

Die Zartspinne Anyphaena accentuata (Vierfleck-Zartspinne) ist eine von zwei Arten der Familie, die in Mitteleuropa vorkommen. Sie ist die europäische Spinne des Jahres 2015. Die Fotos zeigen ein junges, noch unreifes Männchen. Reife Exemplare können erst ab Mai angetroffen werden.
Die Weibchen erreichen 4,5 bis 7,5 mm, Männchen 4 bis 6,5 mm. Die Grundfarbe variiert zwischen weißlich gelb bis dunkel braun, mitunter grünlich. Gelegentlich treten aber auch vollständig schwarze Tiere auf; diese Farbvariante ist aber eher selten. Der Vorderkörper (Prosoma) hat einen hellen Mittelstreifen mit einem dunklen Strich etwa in der Mitte des Streifens. Links und rechts ist das Prosoma dunkler mit angedeuteten Rädiärstreifen (Hellere Streifen, die vom Mittelstreifen nach außen führen). Auf dem Hinterkörper (Opisthosoma) finden sich vier charakteristische Flecken, anhand derer die Art immer eindeutig zu bestimmen ist.

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Warm wie nie

Wärmstes Jahr auf dem Brocken seit Beginn der Aufzeichnungen – der Nationalpark Harz im Klimawandel

Wernigerode – Brocken.

Das vergangene Jahr 2014 brach alle bisherigen Wärmerekorde: durchschnittlich 5,1 °C betrug die Lufttemperatur des Brockens. Dieser warme Winter 2014/2015 liegt im Klimatrend. Zwar gibt es immer noch Stimmen, die sagen „Hatten wir früher auch schon“. Aber das stimmt so nicht mehr – ein Blick auf die Temperaturkurve des Brockens lässt schnell klar werden: hier verändert sich etwas. Es wird immer wärmer.

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Huflattich

Huflattich - eine gewöhnlich, ungewöhnliche Pflanze

Die Schrift steht ihnen auch als Download zur Verfügung!

In einer 16-seitigen Abhandlung stellt Gerwin Bärecke aus Goslar eine für uns gewöhnliche Pflanze vor. Doch nach dem Lesen werden Sie feststellen, dass es Ungewöhnliches zu entdecken gibt.

 

Eigentlich gehört er zu den gewöhnlichsten Pflanzen, die bei uns wachsen. Und – fast alle kennen ihn, den Huflattich. Das einzig Bemerkenswerte scheint zu sein, dass er im Frühling als eine der ersten Blütenpflanzen erscheint und die Ödnis des Vorfrühlings mit seinen kleinen gelben Blütensonnen verschönert. Blühte er nur ein paar Wochen später, niemand nähme mehr Notiz von der kleinen „Gewöhnlichkeit“. Genau das ist der Grund, aus dem wir uns hier einmal etwas näher mit diesem Korbblütler beschäftigen und herauszufinden versuchen, ob nicht bei näherem Hinsehen sogar am Huflattich etwas Ungewöhnliches zu finden ist.

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Flechten

Die Rammelsberger Flechten mit Galerie

Autor: Eberhard Holste, Bad Harzburg

 

Flechten:

 

Die Flechten sind Lebensgemeinschaften zwischen je einer Alge und einem Pilz. Durch die Natur des engen symbiotischen Zusammenlebens hat der Vegetationskörper der Flechte (Thallus) Merkmale entwickelt, die weder Alge noch Pilz in Einzelkultur aufweisen.

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