
Extremwetter 2026 und die Freigabe der B 241 für den Durchgangsverkehr brachte die Amphibienrettung an ihre Grenzen
Abschlussbericht zur außergewöhnlichen Amphibienwanderung auf der Bundesstraße 241 zwischen Goslar und Vienenburg im Frühjahr 2026
Goslar/Vienenburg, Juli 2026. Die Amphibienwanderungen im nördlichen Harzvorland waren in den letzten Jahren durch ein verändertes Wanderverhalten der Tiere geprägt. Amphibienretter beobachteten zunehmend, dass diese Tiere häufiger zwischen ihren Lebensräumen, den Laichgewässern und Sommerlebensraum, wanderten, früher aus dem Winterschlaf erwachten und die Bestände abnahmen.
Das Frühjahr 2026 markiert nun einen dramatischen Tiefpunkt für den Amphibienschutz an unserer Sammelstelle. An der Bundesstraße 241 zwischen Goslar und Vienenburg im Bereich des Krähenholzes führte eine verheerende Kombination aus extremen Wetterbedingungen und unumgänglichen verkehrspolitischen Entscheidungen zu einer beispiellosen Krise. Sowohl die wandernden Amphibien als auch die ehrenamtlichen Retter stießen in den vergangenen Monaten an die absoluten Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit.
Die diesjährige Wanderphase war von außergewöhnlichen Faktoren geprägt:
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Dreifachbelastung durch Kälte, Hitze und Wassermangel
Neben der anhaltenden Trockenheit im Frühjahr machte den Tieren eine langanhaltende Kälteperiode zu schaffen. Bei Temperaturen von teilweise bis zu 0° C in den Nächten stellten die Amphibien ihre Wanderungen wochenlang ein. Infolge der Kälte- und Trockenphasen erreichten im April deutlich weniger Amphibien ihre traditionellen Laichgewässer. Viele Kröten und Molche starteten bereits stark dehydriert oder schafften es schlicht nicht rechtzeitig zu den Fortpflanzungsstätten.
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Ungewöhnlich hoher Bestand an Molchen
Trotz der für Amphibien ungünstigen Witterungsbedingungen fiel die Zahl der registrierten Molche hoch aus. Besonders hervorzuheben ist wieder der Nachweis des Kammmolchs (Triturus cristatus), Rote Liste 3 in Niedersachsen, der an der B 241 den zweitgrößten Standort im gesamten Landkreis Goslar aufweist, gefolgt von Funden des geschützten Fadenmolchs (Lissotriton helveticus)
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Extremwetter im Mai und Juni – ungewöhnliche Hitzeperiode und kaum Niederschläge
Die Monate Mai und Juni stellten unsere Amphibienschutz-Arbeit vor extreme Herausforderungen. Die Sonne brannte schon lange gefährlich und Menschen, Pflanzen und Tiere mussten unermesslich leiden. Diese Witterung hatte schwerwiegende Auswirkungen auf das Wanderverhalten der Tiere: Unsere erwachsenen Amphibien wanderten durch die Trockenheit nur an ganz wenigen Tagen. Auch die Wanderung des diesjährigen Erdkröten- Nachwuchses setzte witterungsbedingt erst spät ein. Dann die erlösende Wende: Am 29. und 30. Juni setzten endlich ausreichende Niederschläge ein. Der ersehnte Regen wirkte wie ein Startsignal: Unsere Amphibien setzten sich schlagartig wieder in Bewegung. Es folgten 2 Einsätze, in denen 366 Tiere über die Straße getragen werden konnten.
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Freigabe der B 241 für den Durchgangsverkehr
Die behördliche Öffnung der Bundesstraße für den vollen Verkehr während der verzögerten Hauptwanderzeit erwies sich als fatal. Sie setzte die ohnehin geschwächten Tiere einer massiven Fahrzeugdichte aus. Trotz des unermüdlichen Einsatzes der Helfer forderte der erhöhte Verkehrsstrom zwischen Goslar und Vienenburg einen hohen Tribut unter den Tieren.
Der biologische Hintergrund
Amphibien sind wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur und Aktivität hängen vollständig von der Außentemperatur und Feuchtigkeit ab. Die extremen Ausschläge im Frühjahr 2026 haben den biologischen Rhythmus der Tiere komplett aus dem Takt gebracht. Trockenperioden verbunden mit extremen Temperaturunterschieden sind somit für die Amphibien ein großes Problem. Gerade während der Frühjahrswanderung, wenn die Tiere zu ihren Laichgewässern wandern müssen, benötigen sie viel Feuchtigkeit, um auf dem Weg nicht auszutrocknen. Bleibt der Regen über einen längeren Zeitraum aus, wie in diesem Frühjahr, verleiben die Tiere an Ort und Stelle und warten auf bessere Wetterbedingungen. Temperaturen bis 0° C und die langhaltende Trockenheit haben die Amphibien dieses Jahr zur Ruhe gezwungen. Sie graben sich ein und nehmen keine Nahrung auf, werden zunehmend schwächer und viele konnten ihrem Wandertrieb nicht mehr folgen.

Das stille Sterben
Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer, nicht nur im Wanderverhalten der Erdkröten, Molche und Frösche. Der Grundwasserspiegel sinkt zunehmend und Bäche trocknen aus, wie auch der
angrenzende Bach am Krähenholz, der in diesem Jahr nur 3 Tage Wasser führte. Laichgewässer, vor allem temporäre, trocknen schnell aus. Das bedeutet für viele Larvengenerationen das Ende,
bevor sie an Land gelangen. Ein ganzer Jahrgang stirbt im Verborgenen. Still sterben unsere Amphibien und viele Menschen unterschätzen und bemerken die Verluste nicht.
Der Klimawandel und dessen Folgen werden immer noch von vielen Menschen unterschätzt oder sogar ignoriert. Das Kernproblem liegt in der Wahrnehmung: Viele Menschen verwechseln nach wie vor Wetter (kurzfristige Wetterereignisse) mit dem Klimawandel (langfristige Erwärmung und Häufung von Extremen). Die fatale Annahme, ein kalter Winter und Frühling widerlege die Erderwärmung, blockiert das Erkennen der realen Gefahr. Genau diese extremen, unvorhersehbaren Wettersprünge sind es, die den lokalen Artenschutz zunehmend schwieriger machen.
Der behördliche Spagat: Tempo 50 als Schutzmaßnahme
Um auf die dramatische Situation am Krähenholz zu reagieren, stand der Fachbereich Straßenverkehr der Stadt Goslar vor einer logistischen und rechtlichen Mammutaufgabe. Die Behörde musste in einer Verkehrsrechtlichen Anordnung (VRA) den Spagat zwischen zwei völlig gegensätzlichen Interessen meistern: der Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs auf der wichtigen Hauptverkehrsader B 241 und dem akuten Schutz der bedrohten Tierpopulationen. Besonders betrifft das die Bestände der Kammmolche, Fadenmolche und Grasfrösche.
Als Kompromisslösung ordnete die Stadt Goslar eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung an. Im kritischen Wanderbereich wurde das zulässige Höchsttempo während der Einsatzzeiten von den regulären 100 km/h über 70 km/h auf 50 km/h halbiert.
Körperlicher Krafteinsatz
Die praktische Umsetzung dieser VRA verlangte den ehrenamtlichen Kräften neben der Tierrettung auch athletische Höchstleistungen ab. Die schweren Verkehrsschilder müssen zu Beginn und am Ende jedes Sammeleinsatzes von Hand gedreht werden. Um die Pfosten zu erreichen, waren die Helfer gezwungen, teilweise direkt über die Leitplanken zu steigen – und dies bei Dunkelheit, Nässe und direkt neben dem fließenden Verkehr, der zu diesem Zeitpunkt oft noch mit 100 km/h vorbeirauscht. Schwere Blitzkegel (Zeichen 750) müssen am Straßenrand auf Höhe der Verkehrsschilder (50 km/h) aufgestellt werden. Eine Deaktivierung unmittelbar nach dem Einsatz ist zwingend erforderlich, um die Strecke für den Berufsverkehr wieder regulär freizugeben.
Obwohl diese Reduzierung auf Tempo 50 einen wichtigen Beitrag leistet, zeigte die Bilanz im Realitätscheck deutliche Schwachstellen: Viele Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an das Limit. Zudem reicht oft schon der reine Strömungsdruck durch die Sogwirkung (Barotrauma) der Fahrzeuge bei 50 km/h aus, um die kleinen Amphibien auf der Fahrbahn tödlich zu verletzen.
Positives Signal der Stadt: Erweiterter Schutz für das Ehrenamt
Trotz der extremen Rahmenbedingungen zieht das Rettungsteam eine positive Bilanz bezüglich der Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar. Der Fachbereich Straßenverkehr der Stadt Goslar zeigte sich flexibel und reagierte auf die akuten Sicherheitsbedenken der Helfer vor Ort. Nach einer entsprechenden Bitte der Initiatoren wurde die VRA kurzfristig um zwei entscheidende Komponenten erweitert:
- Absolutes Überholverbot: Um gefährliche Ausweichmanöver und riskante Überholvorgänge im Sammelbereich des Krähenholzes zu unterbinden, wurde für die Dauer der Einsätze ein Überholverbot verhängt.
- Zusätzliche Gefahrenzeichen: Das offizielle Warnschild „Achtung, Personen auf der Fahrbahn“ wurde installiert. Es sensibilisierte die Autofahrer wirksam dafür, dass sich hier Menschen im unmittelbaren Straßenrand aufhalten.
Diese zusätzlichen Schritte der Behörde verbesserten die gefühlte und tatsächliche Sicherheit der Retter an der B 241 erheblich. Sie zeigen, dass Kooperation im Artenschutz auch unter extremen Bedingungen möglich ist.
Saisonbilanz in Zahlen bis zum 30. Juni 2026
- Gerettete Amphibien insgesamt: 4.218 Tiere (Erdkröten, Molche, Frösche)
- Registrierte Verkehrsopfer: 1.120 Tiere
- Geleistete ehrenamtliche Helferstunden: 646,7 Stunden
- Durchgeführte Sammelaktionen: 68 Einsätze
Der Vergleich der Todesopfer im Frühjahr 2025 mit dem Frühjahr 2026 verdeutlicht das historische Ausmaß der diesjährigen Wanderphase am Krähenholz:
Vorjahresvergleich im Diagramm (Trendanalyse)
Die Amphibienretter an der B 241 haben noch zahlreiche Einsätze vor sich. Bis in den November hinein werden weiterhin viele Tiere über die Straße getragen. Die Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem dem Nachwuchs – den diesjährigen Erdkröten, Grasfröschen und Molchen –, aber auch den adulten (ausgewachsenen) Amphibien, die infolge des Klimawandels immer öfter zwischen den Lebensräumen hin- und herwandern. In den vergangenen vier Jahren hat sich gezeigt, dass die Rettungsaktionen in den Sommer- und Herbstmonaten erheblich zur Stabilisierung der Populationen beitragen. Allein im Jahr 2025 rettete das Team im Sommer und Herbst über 10.000 Amphibien vor dem Überfahren.
Ein herzliches Dankeschön an das Ehrenamt
Ein solches Ausnahmejahr lässt sich nicht verwalten – man kann ihm nur mit unermüdlichem, menschlichem Einsatz begegnen. Ein zutiefst empfundener Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in diesem Frühjahr Höchstleistungen vollbracht haben. Sie waren und sind die Helden in den nächtlichen Stunden an der Bundesstraße. Sie haben nicht nur Tausende Tiere gerettet, sondern trotzten wochenlang den extremen Witterungen, kletterten über Leitplanken, um Verkehrsschilder zu drehen, und ertrugen den psychisch belastenden Anblick der vielen Verkehrsopfer. Ohne diesen starken nächtlichen Einsatz im Schein der Taschenlampen wäre die Amphibienpopulation am Krähenholz in diesem Jahr kollabiert. Ihr Engagement ist ein Rückgrat des regionalen Naturschutzes und verdient höchste Anerkennung.
Nachwuchs im Einsatz: Junge Naturschützer retteten Amphibien am Krähenholz
Der Amphibienschutz bietet eine große Chance für die Umweltbildung. Wie wichtig und wirksam es ist, Kinder frühzeitig an den aktiven Naturschutz heranzuführen, zeigten wiederholte erfolgreiche
Sammelaktionen mit Kindern. Mit großem Eifer setzte sich die junge Generation vor Ort für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt ein. Wieder mit dabei waren die Mitglieder des Harzklubs Seesen mit ihren Kindern und unsere ehrenamtlichen Helfer mit Kindern.
Natur anfassbar machen und Respekt vermitteln
Dass Berührungsängste bei den jüngsten Helfern ein Fremdwort sind, bewiesen die Teilnehmenden eindrucksvoll: Begeistert sammelten die Kinder Kröten sowie Frösche ein und trugen sie unter Aufsicht in Eimern sicher zu ihren Laichplätzen. Durch diesen direkten, behutsamen Kontakt lernen schon die Kleinsten, selbst unscheinbare Lebewesen zu schätzen und zu schützen. So wird theoretisches Wissen im Handumdrehen in gelebten Respekt vor der Natur verwandelt.
Sicherheit und Sichtbarkeit an erster Stelle
Ein zentraler Aspekt bei der Organisation der Sammeleinsätze war die Sicherheit der jungen Helfer. Um bestmöglich geschützt zu sein, wurden die Kinder mit Warnwesten ausgestattet, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Da sich leider nicht alle Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, war der direkte Einsatz an der stark befahrenen Straße für die Kleinsten tabu. Aus diesem Grund sammelten die Kinder ganz bewusst nicht direkt an der B 241, da das Unfallrisiko für die Kleinen dort schlicht zu hoch gewesen wäre.
Sicherer Einsatz auf den Parallelwegen
Stattdessen wurden die Rettungsaktionen auf die parallel verlaufenden Wald- und Feldwege am Krähenholz verlegt. Auf diesen geschützten Wegen konnten die jungen Naturschützer dank der gesponserten Westen gut sichtbar und völlig gefahrlos agieren. Am Ende der Aktionen zogen der Harzklub Seesen und die regelmäßig teilnehmenden Eltern mit ihren Kindern eine durchweg positive Bilanz: Über 400 Amphibien konnten sicher zu ihren Gewässern geleitet werden – ein großartiger Erfolg für die Tiere und ein unvergessliches Naturerlebnis für den Nachwuchs.
Ausblick für die Saison 2027
Um die zukünftigen Defizite zu verhindern und die Sicherheit für Mensch und Tier nachhaltig zu gewährleisten, wünscht sich das Rettungsteam für die kommende Saison 2027 eine grundlegende Modernisierung der VRA und der technischen Infrastruktur:
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Einführung von digitalen LED-Schildern
Das manuelle Umdrehen der Verkehrsschilder stellt ein Sicherheitsrisiko für das Ehrenamt dar. Die Installation funkgesteuerter oder programmierbarer LED -Wechselverkehrszeichen trägt zu mehr Sicherheit bei. Diese können per Knopfdruck oder Zeitschaltuhr minutengenau aktiviert werden, ohne dass Helfer die Fahrbahn betreten oder die Leitplanke überklettern müssen.
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Absenkung des Tempolimits auf Tempo 30
Die Reduzierung auf 50 km/h hat sich als unzureichend erwiesen. Wissenschaftliche Untersuchungen (unter anderem der TU Braunschweig) belegen, dass die aerodynamische Druckwelle (Sogwirkung) von Fahrzeugen bei Geschwindigkeiten über 30 km/h ausreicht, um die inneren Organe der Amphibien zu zerreißen, selbst wenn sie nicht überrollt werden. Eine Begrenzung auf Tempo 30 während der Sammeleinsätze ist wichtig, um die Sterblichkeitsrate massiv zu senken.
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Behördliche Präzedenzfälle nutzen
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 ist auch auf wichtigen Bundesstraßen rechtlich und praktisch möglich. Andere Landkreise in Niedersachsen haben dies zum Schutz wandernder Populationen an kritischen Korridoren bereits erfolgreich angeordnet. Im angrenzenden Landkreis Göttingen wurde die B 27 im Harzabschnitt für den Amphibienschutz abschnittsweise temporär auf 30 km/h heruntergeregelt. Es ist der Bereich der Odertalsperre zwischen Braunlage und Bad Lauterberg. Auch die B 446 im Rodetal (Göttingen/Northeim) wurde in diese Maßnahme mit einbezogen. Die Stadt Goslar sollte hier im Sinne eines modernen Artenschutzes nachziehen.
Langfristige Maßnahmen
Die ehrenamtlichen Helfer an der B 241 geben alles für den Artenschutz. Doch das Einsammeln der Amphibien an der Bundesstraße kann nicht die Dauerlösung sein. Viele der Helfer sind schon im Rentenalter und es wird gefühlt immer schwerer engagierte Nachfolger zu finden. Es müssen andere, mittelfristige und langfristige Lösungen her. Die Vertreter des BUND-Regionalverband Westharz, Dr. Friedhart Knolle und Thomas Moll sowie die Sammelleiter der Amphibienretter der B 241 Regine Schadach und Petra Kammann haben sich im Frühjahr vor Ort am Krähenholz getroffen, um mögliche andere Amphibienschutzmaßnahmem in Erwägung zu ziehen und einzuleiten. Im Ergebnis wurde festgestellt:
- Auf Grund der technischen Situation könnten zwei weitere Rahmentunnel an der B 241 mit entsprechender Leiteinrichtung rechts und links von den Tunneln an den entsprechenden Wander-Hotspot-
Stellen gebaut werden – am Ende und in der Mitte des Krähenholzes.
- Die zwei alten, aber viel zu kleinen vorhandenen Tunnel sollten vergrößert werden.
- Entlang der Sammelstrecke vor dem Krähenholz sollte eine Windschutzhecke gepflanzt werden, um das Mikroklima hier der Amphienwanderung anzupassen.
- Ersatz-Laichgewässer unterhalb des Krähenholzes und eventuell auf einem Teil der Ackerfläche der Klosterkammer Hannover (direkt vor dem Krähenholz) sollten angelegt werden.
- Hinter der Leitplanke ist es notwendig, einen begehbaren, von Aufwuchs freien Weg anzulegen, damit die Sammler schon vor der Bundesstraße die Amphibien optisch ausmachen und einsammeln können. Diese Maßnahme dient der verbesserten Sicherheit des Rettungsteams.
Wenn alle verantwortlichen Behörden und Kommunen mit den Umweltverbänden und Ehrenamtlichen zielorientiert und vertrauensvoll zusammenarbeiten, müsste es gelingen, den gesetzlich vorgeschriebenen Artenschutz auch hier zu verbessern.
Aktivgruppe "Amphibienrettung B 241“
im BUND-Regionalverband Westharz
Petra Kammann - 0175 5274194
Regine Schadach - 0171 4947406
Mail: amphibienrettung(at)web.de









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