Amphibienwanderung 2025 - B 241 zwischen Goslar und Vienenburg am Krähenholz

14.244 Amphibien konnten gerettet werden

Was für ein großartiges Ergebnis, welches wie in erster Linie den Amphibiensammlern zu verdanken haben. Fast 10 Monate wurde die Amphibienwanderung begleitet. 1.178 Arbeitsstunden wurden geleistet, erfasst wurden nur die reinen Sammelzeiten. Hauptsächlich ab der einsetzenden Dämmerung, manchmal bis in die Nacht hinein und fast immer bei sehr schlechten Wetterbedingungen waren 10 Helfer auf der B 241 unterwegs. Unbezahlbar die vielen Arbeitseinsätze. DANKE, DASS ES EUCH GIBT! Ohne Euch wären noch mehr Amphibien auf der Bundesstraße getötet worden. 3.308 Amphibien konnten während der Sammelaktionen nicht gerettet werden.

Vergessen wollen wir nicht unsere vielen Gast-Sammler, darunter der Harzklub Seesen e. V. mit seinen Mitgliedern und Kindern. Auch sie haben alle fleißig mitgesammelt. Recht herzlichen Dank dafür.

Unbekannte Spender

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den unbekannten Spendern bedanken. Zweimal erhielt die Sammelgruppe während unserer Einsätze eine finanzielle Unterstützung. Wir haben uns riesig gefreut, ja gerührt waren wir, denn so viel Anerkennung und Wertschätzung für unsere Arbeiten bekommt man sehr selten. Dazu muss man wissen, dass die Sammler an einer Bundesstraße keine finanziellen Entschädigungen vom LK Goslar erhalten, hingegen Helfer an den Kreisstraßen schon. Das liegt an den Zuständigkeiten für die Verkehrsstraßen. Der Landkreis ist für Bundesstraßen nicht zuständig. Wir haben die Spenden unter den Helfern aufgeteilt. Ein kleiner finanzieller Zuschuss zum Tanken oder für ein Blümchen.


Neben den vielen Sammeleinsätzen auf der B 241 gab es noch andere Aufgaben für die Sammelgruppe. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aktivitäten, der Besonderheiten und Erkenntnisse für das Jahr 2025.

Downloads zu unseren Sammelergebnissen stehen Ihnen wieder zur Verfügung und der Antrag für die erweiterten Schutzmaßnahmen für Menschen und Tiere auf der B 241.






Quelle: Petra Kammann, Regine Schadach

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